Nach unglaublichen 34 Jahren Streit kann nun durch das heutige Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs die A94 mit einer Trassenführung durch das Isental nach Dorfen gebaut werden. Sowohl die Einwände des Bund Naturschutzes als auch die der Grundstücksbesitzer wurden als unbegründet gesehen. Eine Revision ist nicht möglich.
Einig waren sich Befürworter und Gegner der Isentalautobahn über die wirtschaftliche Notwendigkeit einer leistungsfähigen Verkehrsanbindung an die Landeshauptstadt München.
Während das Aktionsbündnis einen Trassenverlauf über Haag favorisierte, hielt die Bayrische Staatsregierung gestützt durch Kommunen und Unternehmen am Isental fest.
In einer Pressemitteilung ruft das Bündnis seine Anhänger auf "... selbst in dieser schwer erträglichen Situation besonnen zu bleiben ...". Für ein weiteres handeln soll die schriftliche Urteilsbegründung Anfang 2011 abgewartet werden. "Auch wenn nun der gerichtliche Weg offensichtlich zu Ende ist, ... werden wir auf dem politischen Weg weiterkämpfen."

StS
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